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Situation der Automotive-Zulieferer

Die Automotive-Zulieferer stehen weiterhin vor der großen Herausforderung, mit dem hohen Kosten- und Preisdruck umzugehen. Auch der Druck, den großen Automobilherstellern ins Ausland (Build where you sell) zu folgen, steigt. Die Automobilproduktion wird deshalb mittel- bis langfristig in Deutschland stagnieren und vor allem in außereuropäischen Standorten weiter wachsen. Größere Systemzulieferer folgen mit der Produktion ihren Kunden (Follow your customer). Um weiterhin am Markt bestehen zu können, werden auch viele  kleinere Automobilzulieferer an einer Internationalisierungsstrategie nicht vorbei kommen. Gerade solchen Unternehmen fehlen jedoch meist die Ressourcen, um in den Bereichen Internationalisierung, Technologiedynamik und Kostendruck gegen die großen Mitbewerber zu bestehen.

 

Da viele Unternehmen als Tier 3 am unteren Ende der Wertschöpfungskette als Teile-Lieferanten angesiedelt sind, besteht hier das größte Handlungserfordernis darin, sich weiterhin am Markt zu behaupten und gegebenenfalls auf andere Märkte außerhalb des Automotive-Sektors auszuweichen. 

 

Trotz der im Vergleich hohen Arbeitskosten in Deutschland zählt weiterhin das Qualitätssiegel „Made in Germany“ deutscher Hersteller. Es fördert die Bemühungen, einen großen Teil der Produktion am Standort Deutschland zu halten. Hierzu sind allerdings weitere Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen notwendig. Immer mehr an Bedeutung gewinnt auch das Thema Industrie 4.0. Die digitale Vernetzung von Produktionsprozessen kann bei richtiger Entwicklung einen entscheidenden Standortvorteil für Deutschland erbringen.

 

Schon jetzt gibt es viele Kooperationen zwischen Unternehmen, Hochschulen und Institutionen. Um jedoch auch in Zukunft mit innovativen Entwicklungen mithalten zu können, müssen diese Kooperationen weiter ausgebaut werden.

 

Quelle: IHKs Arnsberg, Hagen und Siegen; Die Automotive-Industrie in Südwestfalen, Arnsberg 2016